Analytische Psychokinesiologie

Die besondere Chance der Psychokinesiologie besteht darin, dass wir die Möglichkeit haben mit Hilfe des Muskeltestes mit unserem Unbewussten zu kommunizieren. Der Muskeltest zeigt an, wo Stress liegt und wird dadurch zu einem hervorragenden diagnostischen Instrument. Er ermöglicht, präzise emotionale Ursachen von Problemen und Krankheiten zu ermitteln. Grundsätzlich werden dabei nur Themen bewusst, die auch zu diesem Zeitpunkt gezeigt und erfahren werden wollen. Hier hilft ein sicherer Schutzmechanismus des Unbewussten, das eigenen Tempo zu bestimmen.

In der analytischen Psychokinesilogie werden systematisch alle Aspekte und Zusammenhänge, die einer bestimmten Störung zugrunde liegen komplett erfasst. Das therapeutische Gespräch wird ergänzt, indem über den Muskeltest Begriffe aus verschiedenen Suchrastern gefunden werden können, die die bislang gewonnene Sichtweise konkretisieren oder erweitern. Wesentlich dabei ist auch das Ursprungsalter, in dem entweder eine Prägung seinen Beginn hatte, ein unerlöster Konflikt entstanden ist oder ein belastendes bzw. traumatisches Ereignis geschehen ist. Diese ursächlichen Erfahrungen aus der Vergangenheit haben sich im weiteren Leben meist fortgesetzt und immer wieder bestätigt. Oft sind tief verankerte Grundüberzeugungen oder automatische Gefühlsreaktionen entstanden, die das Leben heute einschränken und zu der entsprechenden Problematik geführt haben. Diese Zusammenhänge gilt es möglichst präzise zu erfassen.

Das alleinige Wissen über die Zusammenhänge reicht aber erfahrungsgemäß nicht aus, um auch eine Auflösung zu bewirken. Zur Integration wird das sogenannte Stressrelease eingesetzt. Dabei hält der Therapeut zwei Punkte auf der Stirn des Klienten, die bestimmte Gehirnareale anregen, während der Klient in entspannter Haltung das vorangegangene Gespräch nochmals auf sich wirken lässt. Dadurch wird es möglich, das entsprechende Thema dauerhaft zu verarbeiten, sodass neues Erleben und Verhalten entstehen kann. Auf diese Art können schonend und wirksam auch tief verankerte Blockierungen und Traumata gelöst werden, ohne dass es zu Überforderungen kommt.




Die Psychokinesiologie kann bei allen Symptomen und Problemen Einsatz finden. Insbesondere bietet sie sich an für die Bearbeitung von chronischen Leiden, hartnäckigen Symptomen, Traumata, wiederkehrenden Problemen und „unerklärlichen“ Störungen.

Sehr effektiv hat sich die Einbindung in einen therapeutischen Prozess herausgestellt.

Sitzungen können aber auch einzeln genommen werden, z.B. zur Bearbeitung einer ganz bestimmten Problematik oder für therapieerfahrene Menschen, die nach Integration suchen.


Literaturempfehlung:

Dr. Christa Keding „ Der große Kinesiologie-Ratgeber“ ISBN 3-0350-3026

www.kine.de